tagebuch | 29.08.2016

beim lungenarzt. über dem anmeldetresen das wort »lächeln« in goldener handschrift, das mir zuerst deplatziert erscheint, weil die hauptklientel dieser … Mehr

tagebuch | 05.11.2011

steh ich so auf dem treptower feld und dreh mir ’ne kippe, plötzlich – raschel, raschel, trapp, trapp – neben mir ein jungfuchs …

tagebuch | 04.10.2010

das ungeheuer friedliche gemüt beim verlassen des büros. das erste mal seit wochen, dass ich mich nicht gehetzt fühle …

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Mänsch! / Meine Omma, die konnt Brote schmiern! / So dünn die Butter aufer Krume! / Sie war ein schlesisches Hausmädchen / Da hat man nicht viel …

Liebes Leben

Ich will Dich! Bleib mir gewogen & sei aus der Ferne geherzt!

das rote buch (III): departure lounge (1997)

Ich bin gefangen in/von zwei Welten, und gerade hier, im Zug von der einen, noch im Entstehen begriffen[en], zur anderen, der alten Welt, überwältigt mich dieses Gefühl: daß ich weder in die eine, noch in die andere gehören will …

das rote buch (II)

Ich habe diesen Platz mit Absicht aufgesucht. Schon als ich das erste Mal hier war, kam mir der Gedanke, einen Text zu schreiben, was ich nicht tat …

das rote buch (I)

Ich merke nur: je mehr ich zu flüchten versuche, desto schneller hole ich mich ein, versetze mich in Unruhe, übe mich im Versagen und erachte es gleichsam als innere Notwendigkeit …