tagebuch | 02.10.2013

wäller batik: ein paar tage genügen, schon färbt das dorf meine sprache graublau. statt moin/guten morgen sage ich »morje«, aus kartoffeln werden »ärwel« (mein lieblingswort: »ärwelskrebbelscher« – kartoffelpuffer), aus stachelbeeren »druschele«, und selbst ein abfälliges wort wie »schinnorzt« (fragt nicht!) geht mir so unverschämt leicht über die lippen, als wäre ich nie weg gewesen.

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